Seminare

Auf Anfrage bieten wir für Trägergruppen / Zentralstellen oder Träger Seminare rund um Qualität in Freiwilligendiensten als Inhouse-Schulungen an. Auch kürzere Vorträge oder Workshops zu den Themen gestalten wir gerne nach Absprache. Sprechen Sie uns gerne für ein individuelles Angebot an.

Seminare

Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Träger von Freiwilligendiensten können sich im Austausch mit Trainer*innen und Kolleg*innen weiterbilden. Unsere qualifizierten Trainer*innen verbinden fachliches Know-How mit vielfältigen Methoden. Ein reger Austausch über die eigene Praxis ist durch eine überschaubare Gruppengröße (bis 15 Teilnehmende) garantiert.

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Einführung in die Selbstevaluation:
Standort bestimmen und Qualität weiterentwickeln
Viele Organisationen stehen vor der Frage: Wo stehen wir eigentlich in unserer Arbeit? Werden bestehende Qualitätsstandards eingehalten? Und wo gibt es Potenzial, die Organisation des Freiwilligendienstes oder die pädagogische Begleitung weiterzuentwickeln? Im Arbeitsalltag fehlt jedoch oft die Zeit, systematisch innezuhalten und diese Fragen strukturiert zu beantworten.

Dieses Seminar unterstützt Sie dabei, eine fundierte interne Bestandsaufnahme Ihrer Arbeit vorzunehmen. Sie lernen, wie Sie mithilfe bestehender Qualitätsstandards den aktuellen Stand Ihrer Organisation erfassen, Stärken sichtbar machen und Entwicklungsbedarfe erkennen. Schritt für Schritt entwickeln Sie praxisnahe Vorgehensweisen, um die eigene Arbeit gezielt zu überprüfen – ohne großen methodischen oder statistischen Aufwand. Ziel ist es, Qualität nicht nur zu dokumentieren, sondern aktiv weiterzuentwickeln und dauerhaft im Arbeitsalltag zu verankern.

Themen und Inhalte:
  • Grundlagen und Nutzen von Selbstevaluation
  • Bestehende Qualitätsstandards als Orientierung nutzen
  • Relevante Arbeitsbereiche gezielt in den Blick nehmen
  • Ziele für die Selbstevaluation festlegen
  • Einfache Methoden zur Datenerhebung und Auswertung
  • Nutzung und Interpretation von Ergebnissen
  • Chancen und Grenzen von Selbstevaluation

    Dauer: 2 Tage à 7 Stunden (inkl. Pausen)

    Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende von Träger- und Entsendeorganisationen in den Freiwilligendiensten, insbesondere mit Verantwortung für Qualitätsmanagement, Evaluation oder pädagogische Begleitung. Keine Vorkenntnisse notwendig.
  • Viele Organisationen haben bereits eine interne Standortbestimmung vorgenommen und erste Erfahrungen mit Selbstevaluation gesammelt. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig, dass vorhandene Erhebungsinstrumente – etwa Fragebögen oder Interviewleitfäden – nicht passgenau sind, zu viele Daten erzeugen oder Ergebnisse liefern, die sich nur schwer interpretieren lassen. Gleichzeitig fehlt im Arbeitsalltag oft die Zeit, bestehende Instrumente systematisch zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

    Das Aufbauseminar knüpft an eine Einführung in die Selbstevaluation an und vertieft die methodische Umsetzung. Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit konkreten Evaluationsinstrumenten aus der eigenen Praxis. Die Teilnehmenden lernen, wie sie ausgehend von bestehenden Qualitätsstandards und klaren Zielsetzungen geeignete Indikatoren entwickeln, Fragen präzise formulieren und unterschiedliche Erhebungsmethoden gezielt einsetzen. Darüber hinaus erhalten sie einen Überblick über einfache und praxistaugliche Wege der Datenauswertung, um Ergebnisse für die Weiterentwicklung der eigenen Arbeit nutzbar zu machen.

    Dauer: 2 Tage à 7 Stunden (inkl. Pausen)

    Themen und Inhalte:
  • Vertiefung der Ziele von Selbstevaluation in Freiwilligendiensten
  • Ableitung von Indikatoren aus Qualitätsstandards
  • Weiterentwicklung und Überarbeitung bestehender Fragebögen
  • Gestaltung von Fragen für schriftliche und mündliche Befragungen
  • Einführung in qualitative Methoden (z. B. Interviews, Fokusgruppen, Beobachtung)
  • Hinweise zur Datenerhebung und zu einfachen Auswertungsmethoden
  • Interpretation von Ergebnissen: Möglichkeiten und Grenzen
  • Planung nächster Schritte in der eigenen Organisation

    Das Aufbauseminar richtet sich an Mitarbeitende von Träger- und Entsendeorganisationen der Freiwilligendienste, die für Qualitätsmanagement und/oder Evaluation zuständig sind und bereits Erfahrungen mit Selbstevaluation oder Befragungen mitbringen. Die Teilnehmenden werden gebeten, eigene Evaluationsinstrumente (z. B. Fragebögen oder Interviewleitfäden) mitzubringen.
  • Durch Veränderungen in den Freiwilligendiensten – sei es durch eine veränderte Bewerber*innenlage, Personalwechsel, Umstrukturierungen oder die Zusammenarbeit mit neuen Einsatzstellen – wächst der Bedarf an klaren Strukturen und effizienten Abläufen. In vielen Organisationen sind Prozesse historisch gewachsen, nicht immer ausreichend dokumentiert oder nur schwer steuerbar – was die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung erschwert.

    Das Seminar unterstützt Sie dabei, zentrale Prozesse im Freiwilligendienst systematisch zu analysieren und weiterzuentwickeln. Sie lernen praxiserprobte Qualitätsmanagement-Instrumente kennen und entwickeln konkrete Maßnahmen zur Optimierung Ihrer Abläufe – für mehr Transparenz, Steuerbarkeit und Qualität.

    Themen und Inhalte:
  • Einführung ins Prozessmanagement als Methode für Qualitätsentwicklung
  • Identifikation zentraler Prozesse im Freiwilligendienst
  • Analyse und Optimierung bestehender Abläufe
  • Prozesse und Verantwortlichkeiten darstellen
  • Entwicklung konkreter Verbesserungsmaßnahmen

    Dauer: 1 Tag à 7 Stunden (inkl. Pausen)

    Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende von Träger- und Entsendeorganisationen bzw. Einsatzstellen in den Freiwilligendiensten, insbesondere mit Verantwortung für Prozesse und Interesse an deren Verbesserung.
  • Die Qualität von Freiwilligendiensten hängt entscheidend von einer gelungenen Zusammenarbeit zwischen Trägerorganisationen und Einsatzstellen ab. Gleichzeitig treffen hier unterschiedliche Perspektiven, Erwartungen und Rahmenbedingungen aufeinander, was die Zusammenarbeit häufig herausfordernd macht.

    Das Seminar zeigt, wie eine tragfähige und qualitätsorientierte Kooperation aufgebaut und weiterentwickelt werden kann. Im Mittelpunkt stehen die Gestaltung von Beziehungsqualität, der Umgang mit Herausforderungen sowie partizipative Ansätze zur gemeinsamen Qualitätsentwicklung über alle Phasen des Freiwilligendienstes hinweg.

    Themen und Inhalte:
  • Faktoren für gelingende Zusammenarbeit und Beziehungsqualität
  • Umgang mit Herausforderungen in der Zusammenarbeit
  • Partizipative Methoden der Qualitätsentwicklung
  • Einbindung der Einsatzstellen in Planung, Umsetzung und Evaluation
  • Gestaltung der einzelnen Phasen des Freiwilligendienstes
  • Chancen und Grenzen gemeinsamer Qualitätsentwicklung

    Dauer: 2 Tage à 7 Stunden (inkl. Pausen)

    Das Angebot richtet sich an Mitarbeitende von Trägerorganisationen, die Einsatzstellen in Deutschland begleiten oder mit ihnen zusammenarbeiten.
  • Viele Organisationen stehen vor der Frage, wie sie Künstliche Intelligenz sinnvoll und praxisnah in ihre Arbeit im Qualitätsmanagement, der pädagogischen oder administrativen Arbeit integrieren können. Gleichzeitig fehlen oft konkrete Anwendungsbeispiele oder niedrigschwellige Einstiegsmöglichkeiten.

    Das Seminar bietet einen praxisorientierten Einstieg in den Einsatz von KI. Anhand der konkreten Aufgabengebiete der Teilnehmenden werden gemeinsam Use Cases z.B. für das Prozessmanagement, Wissensmanagement oder die pädagogische Arbeit entwickelt und der Einsatz von KI geplant und erprobt. Sie lernen, wie sich mit einfachen Mitteln Prozesse unterstützen, Auswertungen automatisieren und neue Handlungsspielräume erschließen lassen.

    Themen und Inhalte:
  • Grundlagen und Voraussetzungen für den KI-Einsatz
  • Austausch über KI-Anwendungsfelder
  • Automatisierung von Auswertungen und Routinen
  • Praxisnahe Tools und konkrete Anwendungsbeispiele
  • Chancen und Grenzen von KI im Arbeitsalltag

    Dauer: nach Absprache

    Angesprochen sind Mitarbeitende in Freiwilligendiensten.
    Erste Erfahrungen im Prompting werden vorausgesetzt bzw. die Bereitschaft, sich diese vorab anzueignen.
    Voraussetzung: Zugang zu einer Bezahl-Lizenz eines KI-Tools (Mistral/Vibe, Langdock, Claude o.ä.)
  • Trägergruppen stehen vor der Herausforderung, Qualität trotz unterschiedlicher Trägerstrukturen, Arbeitsweisen und Rahmenbedingungen gemeinsam zu sichern. Bestehende Qualitätsziele und Standards bedürfen regelmäßiger Anpassungen, z.B. wenn sich Vorgaben verändern oder Präzisierungen angezeigt sind.

    Dieses Seminar unterstützt darin, bestehende Standards systematisch in den Blick zu nehmen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Es führt in die Systematik von Qualitätszielen, Standards und Indikatoren und verbindet fachlichen Input mit konkreten gemeinsamen Arbeitsphasen.

    Themen und Inhalte:
  • Rolle von Standards im Qualitätsmanagement
  • Formulierung von Qualitätszielen, Standards und Indikatoren
  • Arbeit an (vorhandenen) Standards
  • Ableitung nächster Schritte zur weiteren Umsetzung

    Dauer: 1/2 Tag à 4 Stunden (inkl. Pausen)

    Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende aus Verbünden und Zentralstellen der Freiwilligendienste, insbesondere mit Verantwortung für Qualitätsentwicklung, die Standards systematisch weiterentwickeln wollen.
  • Noch nicht dabei, was Sie suchen?
    Als Teil der Akademie für Ehrenamtlichkeit bieten wir Seminare und Workshops zu weiteren Themen an, z.B. rund um Freiwilligenkoordination, Netzwerkmanagement, Digitalisierung und KI und viele weitere.

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    Kontaktieren Sie uns gern.

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    Qualität in Freiwilligendiensten
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    Über Quifd

    Die Agentur Quifd bietet ein Forum für Träger von Inlands- und Auslandsfreiwilligendiensten, sich über Qualität auszutauschen und sich stetig weiterzuentwickeln.

    Qualitätssystem
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    Qualitätsstandards

    Wer einen Freiwilligendienst leistet, hat Anspruch auf gute Organisation und Begleitung seines Engagements. Klare Rahmenbedingungen helfen sowohl den Freiwilligen als auch den beteiligten Organisationen.

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