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Quifd
Quifd - Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten ist eine Einrichtung des Fördereins für Jugend und Sozialarbeit e.V.
Quifd ist aus einer gemeinsamen Initiative der Robert Bosch Stiftung und des Fördervereins für Jugend und Sozialarbeit entstanden.
Quifd ist aus einer gemeinsamen Initiative der Robert Bosch Stiftung und des Fördervereins für Jugend und Sozialarbeit entstanden.

CVJM im Kirchenkreis Oderbruch e.V. als Einsatzstelle erfolgreich rezertifiziert [02.09.2010]
Quifd – die Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten hat dem CVJM im Kirchenkreis Oderbruch e.V. für weitere zwei Jahre das „Quifd-Qualitätssiegel für Einsatzstellen“ verliehen.
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Quifd – die Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten hat dem CVJM im Kirchenkreis Oderbruch e.V. für weitere zwei Jahre das „Quifd-Qualitätssiegel für Einsatzstellen“ verliehen.
Der CVJM im Kirchenkreis Oderbruch e.V. hat das Ziel, Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven zu eröffnen und bietet neben Schulsozialarbeit auch Freizeitaktivitäten an, führt ein mobiles Jugendzentrum sowie zwei Jugendhäuser.
Der CVJM im Kirchenkreis Oderbruch e.V. ist eine freie, unabhängige, übergemeindliche und interkonfessionelle Organisation.
Der CVJM im Kirchenkreis Oderbruch e.V. ist eine freie, unabhängige, übergemeindliche und interkonfessionelle Organisation.
Quelle: www.cvjm-iko.de
Die Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Niedersachsen wurde erfolgreich als Trägerorganisation rezertifiziert [10.08.2010]
Quifd – die Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten hat der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung in Niedersachsen für weitere zwei Jahre das „Quifd-Qualitätssiegel für Trägerorganisationen“ verliehen.
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Quifd – die Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten hat der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung in Niedersachsen für weitere zwei Jahre das „Quifd-Qualitätssiegel für Trägerorganisationen“ verliehen.
Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V. ist der Dachverband von 30 Fachverbänden und Institutionen aus Niedersachsen, die landesweit im Arbeitsfeld der kulturellen Bildung aktiv sind – hier sind Bereiche wie Musik, Spiel, Theater, Zirkus, Tanz, Rhytmik, bildende Kunst, Kindermuseum, Literatur, Fotografie, Film und Video vertreten.
Die LKJ fördert und entwickelt die kulturelle Kinder- und Jugendbildung in Niedersachsen nicht nur mit mit so engagierten Projekten wie dem Kompetenznachweis Kultur oder Kultur macht Schule, sondern auch mit zwei Freiwilligendiensten.
Die LKJ Niedersachsen koordiniert das FSJ Kultur in Hamburg, Bremen und Niedersachsen mit 147 Plätzen in Museen und Theatern, in Medientreffs und Kunstschulen, in Bibliotheken und Gedenkstätten, in Musikeinrichtungen oder soziokulturellen Zentren.
Außerdem betreut die LKJ Niedersachsen seit 2009 das FSJ Politik in nunmehr 15 Einsatzstellen. Politische Parteien und Stiftungen sind bei den Einsatzstellen ebenso vertreten wie Gewerkschaften, Gedenkstätten, Jugendverbände und gemeinnützige Organisationen der überparteilichen politischen Bildung in kirchlicher, öffentlicher und privater Trägerschaft.
In beiden Freiwilligendiensten engagieren sich Jugendliche ein Jahr lang für ein Taschengeld in den Einsatzstellen und bereichern deren Programm um ein eigenständiges Projekt. Die LKJ übernimmt u. a. das Bewerbungsverfahren, die pädagogische Begleitung und die Gestaltung der Bildungsseminare.
Die LKJ fördert und entwickelt die kulturelle Kinder- und Jugendbildung in Niedersachsen nicht nur mit mit so engagierten Projekten wie dem Kompetenznachweis Kultur oder Kultur macht Schule, sondern auch mit zwei Freiwilligendiensten.
Die LKJ Niedersachsen koordiniert das FSJ Kultur in Hamburg, Bremen und Niedersachsen mit 147 Plätzen in Museen und Theatern, in Medientreffs und Kunstschulen, in Bibliotheken und Gedenkstätten, in Musikeinrichtungen oder soziokulturellen Zentren.
Außerdem betreut die LKJ Niedersachsen seit 2009 das FSJ Politik in nunmehr 15 Einsatzstellen. Politische Parteien und Stiftungen sind bei den Einsatzstellen ebenso vertreten wie Gewerkschaften, Gedenkstätten, Jugendverbände und gemeinnützige Organisationen der überparteilichen politischen Bildung in kirchlicher, öffentlicher und privater Trägerschaft.
In beiden Freiwilligendiensten engagieren sich Jugendliche ein Jahr lang für ein Taschengeld in den Einsatzstellen und bereichern deren Programm um ein eigenständiges Projekt. Die LKJ übernimmt u. a. das Bewerbungsverfahren, die pädagogische Begleitung und die Gestaltung der Bildungsseminare.
Quelle: www.lkjnds.de/
Das Diakonische Jahr im Ausland (DJiA) erfolgreich rezertifiziert [04.08.2010]
Das DJiA wird nach erfolgreicher Rezertifizierung für zwei weitere Jahre mit dem "Quifd – Qualitätssiegel für Entsendeorganisationen" ausgezeichnet.
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Das DJiA wird nach erfolgreicher Rezertifizierung für zwei weitere Jahre mit dem "Quifd – Qualitätssiegel für Entsendeorganisationen" ausgezeichnet.
Das DJiA, eine Kooperation des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V. und der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V., bietet jungen Menschen die Möglichkeit für neun bis zwölf Monate in sozialen Einrichtungen aus zwanzig Ländern weltweit mitzuarbeiten, u.a. Costa Rica, Kamerun, Schweden, Tschechien und den USA.
Dies stellt für die Freiwilligen nicht nur ein soziales Orientierungsjahr dar, sondern gibt ihnen auch die Chance neben den sozialen Einrichtungen, die verschiedenen christlichen Traditionen, anderen sozialpolitischen Situationen und unterschiedliche Organisation sozialen Engagements der Kirchen weltweit kennen und verstehen zu lernen.
Dies stellt für die Freiwilligen nicht nur ein soziales Orientierungsjahr dar, sondern gibt ihnen auch die Chance neben den sozialen Einrichtungen, die verschiedenen christlichen Traditionen, anderen sozialpolitischen Situationen und unterschiedliche Organisation sozialen Engagements der Kirchen weltweit kennen und verstehen zu lernen.
Quelle: www.djia.de
Tagungsdokumentation ist online verfügbar [21.06.2010]
Die Fachtagung "Qualität und Wirkungen in Freiwilligendiensten" mi September 2009 war erfolgreich als nationales und internationales Austauschforum.
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Die Fachtagung "Qualität und Wirkungen in Freiwilligendiensten" mi September 2009 war erfolgreich als nationales und internationales Austauschforum.
In der nun auch online verfügbaren Dokumentation finden Sie nben den Grußworten, wichtige Impulsreferate und Zusammenfassungen der Diskussion.
Fortbildungen 2010 [21.12.2009]
Im Jahr 2010 wird Quifd erneut Fortbildungen für Träger von nationalen und internationalen Freiwilligendiensten anbieten. Hier finden Sie die Termine und Kurzbeschreibungen
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Im Jahr 2010 wird Quifd erneut Fortbildungen für Träger von nationalen und internationalen Freiwilligendiensten anbieten. Hier finden Sie die Termine und Kurzbeschreibungen
29.-30. März - Professionalisierung des Qualitätsmanagement
26.-27. April - Wirkungen und Wirkungsanalyse in Freiwilligendiensten
28.-29. Juni - Einführung in die Selbstevaluation für Anbieter von Freiwilligendiensten
23.-24. August - Übergangsmanagement und Ehemaligenarbeit in Freiwilligendiensten
22.-23. November - Methoden der Selbstevaluation
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29.-30. März - Professionalisierung des Qualitätsmanagement
Qualitätsentwicklung geht nicht nur mit einer höheren Transparenz und Effektivität von Abläufen in der eigenen Organisation einher, sondern erhöht auch die Zufriedenheit derjenigen, die einen Freiwilligendienst leisten. Auch die Einsatzstellen oder ausländischen Partnerorganisationen profitieren vom Qualitätsmanagement.
Viele Träger- und Entsendeorganisationen verfügen mittlerweile über Qualitätsstandards oder sogar über ein Qualitätsmanagement. Dennoch ist die Frage, was Qualität in Freiwilligendiensten ist, nicht abschließend geklärt, da Qualität ein relativer Begriff ist, der sich mit der Zeit verändert. Qualität kann durch Qualitätsstandards gesichert werden, kann aber auch in einem stetigen Prozess weiterentwickelt werden. Dieser Workshop möchte gemeinsam mit den Teilnehmern ein Konzept zur Weiterentwicklung ihrer Qualität erarbeiten.
Nach einer Einführung in prozessorientiertes Qualitätsmanagement, beschäftigen sich die Teilnehmer mit ihren Prozessen (Auswahl, Vor- und Nachbereitung, Zusammenarbeit mit den Einsatzstellen, etc.) und überlegen, wie sie diese optimieren können. Es werden verschiedene Methoden eingesetzt, um Schwachstellen in der eigenen Arbeit und Ursachen für Probleme in der Durchführung von Freiwilligendiensten zu identifizieren.
26.-27. April - Wirkungen und Wirkungsanalyse in Freiwilligendiensten
Freiwilligendienste bieten jungen Menschen die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren und sich weiterzubilden. Sie sollen zum zivilgesellschaftlichen Engagement motivieren und einen Nutzen für die Organisationen und Projekte bringen, in denen die Freiwilligen eingebunden sind. Bislang existieren kaum Studien, die sich mit den Wirkungen von Freiwilligendiensten beschäftigen und den Trägern- und Entsendeorganisationen fehlen die Instrumente, um ihre Wirkungen zu überprüfen. Ohne Wirkungserfassung können Anbieter von Freiwilligendiensten jedoch nicht überprüfen, ob sie die gesetzten Ziele erreichen bzw. welche nicht beabsichtigten Ergebnisse sie erzielen. Bislang können Träger nur indirekt, über die Verbesserung von Prozesse und Strukturen, versuchen, ihre Ergebnisse zu optimieren.
Wirkungsanalyse ist jedoch möglich, wie die Erfahrungen aus anderen Bereichen und Ländern zeigen. Dafür benötigen Anbieter von Freiwilligendienste einfach zu handhabende Instrumente der Wirkungsmessung. Der Workshop geht den Chancen von Wirkungsanalyse nach und bietet Unterstützung bei der Erarbeitung von Instrumenten zur Wirkungserfassung.
28.-29. Juni - Einführung in die Selbstevaluation für Anbieter von Freiwilligendiensten
Selbstevaluation ist für alle AnbieterInnen von Freiwilligendiensten, die ihre Arbeit verbessern möchten, wichtig. Um zu überprüfen, inwiefern die Arbeit den gesetzten Qualitätsstandards gerecht wird, muss diese regelmäßig evaluiert und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Evaluation kann durch einen Dritten oder von denen, die in der Organisation für Freiwilligendienste zuständig sind, als Selbst-evaluation durchgeführt werden.
Oftmals ist die größte Hürde für die Durchführung von Selbstevaluationen die noch fehlende Erfahrung der Praktiker mit dieser Methode. Die Erfahrung von EvaluatorInnen zeigt jedoch, dass Selbstevaluation auch ohne umfassende Methodenkenntnisse durchgeführt werden kann und der Erfolg der Selbstevaluation vor allem von einer präzisen Zielsetzung abhängt.
Im Rahmen des Workshops werden anhand konkreter Fragestellungen Prozesse in Freiwilligendiensten (z.B. Zusammenarbeit mit den Einsatzstellen, Auswahl der Freiwilligen, Vor- oder Nachbereitungsseminare) ausgewählt, in denen Selbstevaluation nützlich sein könnte. Anschließend werden die Ziele für die Evaluation dieser Prozesse definiert und geeignete Methoden für deren Überprüfung identifiziert.
Der Workshop versteht sich als eine Einführung in die Methodik der Selbstevaluation und beschäftigt sich nur am Rande mit methodischen Fragen (Gestaltung von Fragebögen, teilnehmender Beobachtung etc.).
23.-24. August - Übergangsmanagement und Ehemaligenarbeit in Freiwilligendiensten
Der Freiwilligendienst hat den Anspruch, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachhaltig zu verändern, sie sollen sich möglichst auch nach ihrem Dienst engagieren und sie sollen sich beruflich orientieren. Dennoch endet die Begleitung durch Träger- und Entsendeorganisationen oftmals mit dem Auswertungsseminar. Manche Anbieter von Freiwilligendiensten bieten den Ehemaligen auch die Möglichkeit, sich weiterhin in der eigenen Organisation zu engagieren, führen Newsletter oder regelmäßige Ehemaligentreffen. Andere zeigen ihren Freiwilligen verschiedene Engagementmöglichkeiten auf. Für einige Anbieter von Freiwilligendiensten ist Ehemaligenarbeit sogar Bestandteil ihrer Arbeit: Ehemalige werden als Mentoren, pädagogische Begleiter etc. eingesetzt. Ehemaligenarbeit wird da zu einem wesentlichen Bestandteil des Qualitätsmanagements.
Dieser Workshop widmet sich den Fragen: Wie viel Begleitung brauchen Freiwillige nach dem Dienst? Was ist der Nutzen von Ehemaligenarbeit? Wie viele Ressourcen sind dafür notwendig? Welche Formen der Begleitung gibt es?
22.-23. November - Methoden der Selbstevaluation
Träger- und Entsendeorganisationen möchten ihre Arbeit weiterentwickeln, verfügen aber oftmals nicht über die dafür notwendigen Instrumente. Selbstevaluation bietet jeder Organisation die Möglichkeit, die eigene Arbeit zu bewerten und dadurch zu verbessern. Häufig scheitern Selbstevaluationen an der „Angst“ vor sozialwissenschaftlichen Methoden oder an schwer zu interpretierenden Ergebnissen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass gut gebaute Instrumente den Praktikern helfen können, ihre Arbeit zu evaluieren.
Dieser Workshop unterstützt die TeilnehmerInnen bei der Optimierung der von ihnen genutzten Instrumente (Fragebögen, teilnehmende Beobachtung, Interviews etc.) und in der Entwicklung von neuen.
Der Workshop setzt Erfahrung mit Selbstevaluation voraus und baut auf die von den TeilnehmerInnen mitgebrachten Instrumente auf. ReferentInnen mit einem wissenschaftlichen Hintergrund prüfen gemeinsam mit den TeilnehmerInnen die Instrumente auf Validität und Reliabilität.
Im zweiten Teil des Workshops werden die Erfahrungen mit Datenauswertung besprochen und einfache Methoden der Datenauswertung vorgestellt.
26.-27. April - Wirkungen und Wirkungsanalyse in Freiwilligendiensten
28.-29. Juni - Einführung in die Selbstevaluation für Anbieter von Freiwilligendiensten
23.-24. August - Übergangsmanagement und Ehemaligenarbeit in Freiwilligendiensten
22.-23. November - Methoden der Selbstevaluation
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29.-30. März - Professionalisierung des Qualitätsmanagement
Qualitätsentwicklung geht nicht nur mit einer höheren Transparenz und Effektivität von Abläufen in der eigenen Organisation einher, sondern erhöht auch die Zufriedenheit derjenigen, die einen Freiwilligendienst leisten. Auch die Einsatzstellen oder ausländischen Partnerorganisationen profitieren vom Qualitätsmanagement.
Viele Träger- und Entsendeorganisationen verfügen mittlerweile über Qualitätsstandards oder sogar über ein Qualitätsmanagement. Dennoch ist die Frage, was Qualität in Freiwilligendiensten ist, nicht abschließend geklärt, da Qualität ein relativer Begriff ist, der sich mit der Zeit verändert. Qualität kann durch Qualitätsstandards gesichert werden, kann aber auch in einem stetigen Prozess weiterentwickelt werden. Dieser Workshop möchte gemeinsam mit den Teilnehmern ein Konzept zur Weiterentwicklung ihrer Qualität erarbeiten.
Nach einer Einführung in prozessorientiertes Qualitätsmanagement, beschäftigen sich die Teilnehmer mit ihren Prozessen (Auswahl, Vor- und Nachbereitung, Zusammenarbeit mit den Einsatzstellen, etc.) und überlegen, wie sie diese optimieren können. Es werden verschiedene Methoden eingesetzt, um Schwachstellen in der eigenen Arbeit und Ursachen für Probleme in der Durchführung von Freiwilligendiensten zu identifizieren.
26.-27. April - Wirkungen und Wirkungsanalyse in Freiwilligendiensten
Freiwilligendienste bieten jungen Menschen die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren und sich weiterzubilden. Sie sollen zum zivilgesellschaftlichen Engagement motivieren und einen Nutzen für die Organisationen und Projekte bringen, in denen die Freiwilligen eingebunden sind. Bislang existieren kaum Studien, die sich mit den Wirkungen von Freiwilligendiensten beschäftigen und den Trägern- und Entsendeorganisationen fehlen die Instrumente, um ihre Wirkungen zu überprüfen. Ohne Wirkungserfassung können Anbieter von Freiwilligendiensten jedoch nicht überprüfen, ob sie die gesetzten Ziele erreichen bzw. welche nicht beabsichtigten Ergebnisse sie erzielen. Bislang können Träger nur indirekt, über die Verbesserung von Prozesse und Strukturen, versuchen, ihre Ergebnisse zu optimieren.
Wirkungsanalyse ist jedoch möglich, wie die Erfahrungen aus anderen Bereichen und Ländern zeigen. Dafür benötigen Anbieter von Freiwilligendienste einfach zu handhabende Instrumente der Wirkungsmessung. Der Workshop geht den Chancen von Wirkungsanalyse nach und bietet Unterstützung bei der Erarbeitung von Instrumenten zur Wirkungserfassung.
28.-29. Juni - Einführung in die Selbstevaluation für Anbieter von Freiwilligendiensten
Selbstevaluation ist für alle AnbieterInnen von Freiwilligendiensten, die ihre Arbeit verbessern möchten, wichtig. Um zu überprüfen, inwiefern die Arbeit den gesetzten Qualitätsstandards gerecht wird, muss diese regelmäßig evaluiert und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Evaluation kann durch einen Dritten oder von denen, die in der Organisation für Freiwilligendienste zuständig sind, als Selbst-evaluation durchgeführt werden.
Oftmals ist die größte Hürde für die Durchführung von Selbstevaluationen die noch fehlende Erfahrung der Praktiker mit dieser Methode. Die Erfahrung von EvaluatorInnen zeigt jedoch, dass Selbstevaluation auch ohne umfassende Methodenkenntnisse durchgeführt werden kann und der Erfolg der Selbstevaluation vor allem von einer präzisen Zielsetzung abhängt.
Im Rahmen des Workshops werden anhand konkreter Fragestellungen Prozesse in Freiwilligendiensten (z.B. Zusammenarbeit mit den Einsatzstellen, Auswahl der Freiwilligen, Vor- oder Nachbereitungsseminare) ausgewählt, in denen Selbstevaluation nützlich sein könnte. Anschließend werden die Ziele für die Evaluation dieser Prozesse definiert und geeignete Methoden für deren Überprüfung identifiziert.
Der Workshop versteht sich als eine Einführung in die Methodik der Selbstevaluation und beschäftigt sich nur am Rande mit methodischen Fragen (Gestaltung von Fragebögen, teilnehmender Beobachtung etc.).
23.-24. August - Übergangsmanagement und Ehemaligenarbeit in Freiwilligendiensten
Der Freiwilligendienst hat den Anspruch, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachhaltig zu verändern, sie sollen sich möglichst auch nach ihrem Dienst engagieren und sie sollen sich beruflich orientieren. Dennoch endet die Begleitung durch Träger- und Entsendeorganisationen oftmals mit dem Auswertungsseminar. Manche Anbieter von Freiwilligendiensten bieten den Ehemaligen auch die Möglichkeit, sich weiterhin in der eigenen Organisation zu engagieren, führen Newsletter oder regelmäßige Ehemaligentreffen. Andere zeigen ihren Freiwilligen verschiedene Engagementmöglichkeiten auf. Für einige Anbieter von Freiwilligendiensten ist Ehemaligenarbeit sogar Bestandteil ihrer Arbeit: Ehemalige werden als Mentoren, pädagogische Begleiter etc. eingesetzt. Ehemaligenarbeit wird da zu einem wesentlichen Bestandteil des Qualitätsmanagements.
Dieser Workshop widmet sich den Fragen: Wie viel Begleitung brauchen Freiwillige nach dem Dienst? Was ist der Nutzen von Ehemaligenarbeit? Wie viele Ressourcen sind dafür notwendig? Welche Formen der Begleitung gibt es?
22.-23. November - Methoden der Selbstevaluation
Träger- und Entsendeorganisationen möchten ihre Arbeit weiterentwickeln, verfügen aber oftmals nicht über die dafür notwendigen Instrumente. Selbstevaluation bietet jeder Organisation die Möglichkeit, die eigene Arbeit zu bewerten und dadurch zu verbessern. Häufig scheitern Selbstevaluationen an der „Angst“ vor sozialwissenschaftlichen Methoden oder an schwer zu interpretierenden Ergebnissen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass gut gebaute Instrumente den Praktikern helfen können, ihre Arbeit zu evaluieren.
Dieser Workshop unterstützt die TeilnehmerInnen bei der Optimierung der von ihnen genutzten Instrumente (Fragebögen, teilnehmende Beobachtung, Interviews etc.) und in der Entwicklung von neuen.
Der Workshop setzt Erfahrung mit Selbstevaluation voraus und baut auf die von den TeilnehmerInnen mitgebrachten Instrumente auf. ReferentInnen mit einem wissenschaftlichen Hintergrund prüfen gemeinsam mit den TeilnehmerInnen die Instrumente auf Validität und Reliabilität.
Im zweiten Teil des Workshops werden die Erfahrungen mit Datenauswertung besprochen und einfache Methoden der Datenauswertung vorgestellt.
Arbeitsgruppen [29.10.2009]
Als Ergebnis der Fachtagung „Qualität und Wirkungen in Freiwilligendiensten“ vom September 2009 richtet Quifd drei Arbeitsgruppen für Praktiker aus den Freiwilligendiensten sowie Wissenschaftler zu folgenden Themen ein:
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Als Ergebnis der Fachtagung „Qualität und Wirkungen in Freiwilligendiensten“ vom September 2009 richtet Quifd drei Arbeitsgruppen für Praktiker aus den Freiwilligendiensten sowie Wissenschaftler zu folgenden Themen ein:
AG 1: Instrumente der Wirkungserfassung
AG 2: Methoden und Standards für die internationalen Freiwilligendienste
AG3: Begleitung von Freiwilligen
Die Arbeitsgruppen dienen dem Austausch und werden sich mit der Optimierung existierender Instrumente/Methoden befassen.
Sollten Sie Interesse an eine der Arbeitsgruppen haben, können Sie sich unter kontakt@quifd.de unter Angabe der Arbeitsgruppe anmelden.
AG 2: Methoden und Standards für die internationalen Freiwilligendienste
AG3: Begleitung von Freiwilligen
Die Arbeitsgruppen dienen dem Austausch und werden sich mit der Optimierung existierender Instrumente/Methoden befassen.
Sollten Sie Interesse an eine der Arbeitsgruppen haben, können Sie sich unter kontakt@quifd.de unter Angabe der Arbeitsgruppe anmelden.
